Zwischen Original und Fälschung. Zur Ambivalenz der Nachahmung in der Antikerezeption.

20,00 €

Stendaler Arbeitskreis zur Geschichte
und Theorie der Kunstgeschichtsschreibung,
Band 5
Hrsg. von Max Kunze
Verlag Franz Philipp Rutzen
Ruhpolding und Mainz 2006
104 Seiten mit zahlreichen
Abbildungen.
ISBN 3-9110060-72-2
20 Euro (für Mitglieder 12 Euro)

(alle Preise inkl. gesetzl. MWSt.)

Produktbeschreibung

Als vor mehr als 70 Jahren Max Wegner den New Yorker Kuros für eine Fälschung erklärte, hatte er völlig recht mit der Variation von Carl Roberts Worten, dass man nach einer Generation die Imitation am Zeitstil erkennen werde, während sie dem in diesem befangenen Zeitgenossen verborgen bliebe. Dem New Yorker Kuros sieht man auch heute keine Falschheit an, gerade damit bestätigt die Grundansicht von unserer Bindung an den Zeitstil, die ähnlich auch von anderer Seite geäußert worden ist, seine Echtheit. Aber leider – oder besser zum Glück – beschränkt sich die Problematik nicht auf die einfache Frage: echt oder falsch? Der Band enthält die Vorträge der in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologenverband organisierten 5. Tagung des Stendaler Arbeitskreises zur Theorie und Geschichte der Kunstgeschichtsschreibung. Die Beiträge waren u.a. folgenden Themen gewidmet: der Kopie in der Sicht der griechischen Kunstschriftstellerei, Benvenuto Cellini, einer süddeutschen Imperatoren-Galerie des 16. Jahrhunderts, Bildlampen aus Metall, zur Problematik von Fundortangaben römischer Bronzen aus dem sog. freien Germanien, Giovanni Battista Casanova und Winckelmann, Bartolomeo Cavaceppis „Cato“, Nachgüssen antiker Skulpturen aus Lauchhammer, dem spätklassizistischen Musenzyklus von Joseph Kleiber in der Albertina Wien, Johann Michael Kaufmann – Ein Beispiel antiker Fälschungen und deren Herkunft und Beispielen von Fälschungen antiker Sepulkralreliefs sowie Kopien, Variationen und Metamorphosen antiker Plastik in der Kunst der DDR.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0.6 kg

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