Beate Schrödter: Porträts deutscher Künstler in Rom zur Zeit der Romantik.

42,00 €

Hrsg. im Auftrag der
Winckelmann-Gesellschaft von
Max Kunze Stendal,
Verlag Franz Philipp Rutzen
Ruhpolding und Mainz 2008.
256 Seiten, 219 Farbabbildungen.
ISBN 3-938646-29-8
42,00 Euro (Mitglieder 24,50 Euro)

(alle Preise inkl. gesetzl. MWSt.)

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Produktbeschreibung

Im Zentrum des Katalogs steht die in der Bibliotheca Hertziana in Rom aufbewahrte und bisher in seiner Gesamtheit noch nicht publizierte „Sammlung von Bildnissen Deutscher Künstler in Rom“. Die
Idee zur Stiftung dieser Bildnissammlung im Jahr 1832 ging von der deutschen Künstlerkolonie in Rom aus. Sie umfaßt 140 Porträts von Künstlern, die in der 1. Hälfte des 19. Jh. in Rom lebten, und überliefet mit den Porträtisten des Albums insgesamt 178 Namen deutschsprachiger und skandinavischer Künstler. Diese Sammlung ist ein einzigartiges Dokument der römischen „Künstlerrepublik“ zur Zeit der Romantik. Die Künstler, die zu Beginn des 19. Jh. mit hochgespannten Erwartungen nach Rom kamen, erlebten dort mehr denn je einen Freiraum, der ihnen den Bruch mit bisherigen Konventionen und das Erproben neuer unkonventioneller Gesellschaftsformen ermöglichte. Aus gemeinsamen Interessen oder aus materieller Not entwickelte sich eine neuartige Wohn- und Arbeitsgemeinschaft, die den Boden bereiteten zu einem neu empfundenen und gelebten Künstlerdasein. Dies fand seinen Niederschlag in der Festkultur der Künstlerkolonie, die in der Regie der „Ponte-Molle-Gesellschaft“ lag. In diesem Kreis wurde nicht nur ein neuer Festkalender geschaffen mit den alljährlichen karnevalesken Frühlingsausflügen zu den Cervarogrotten am Anioufer als gesellschaftlicher Höhepunkt der internationalen Künstlerschaft in Rom, sondern auch die „Sammlung von Bildnissen deutscher Künstler in Rom“ initiiert.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 1.3 kg

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