{"id":183,"date":"2014-01-01T00:45:04","date_gmt":"2013-12-31T23:45:04","guid":{"rendered":"http:\/\/shop.winckelmann-gesellschaft.com\/mitglieder\/produkt\/roemische-gaerten-der-winckelmann-zeit\/"},"modified":"2014-07-05T21:37:15","modified_gmt":"2014-07-05T20:37:15","slug":"roemische-gaerten-der-winckelmann-zeit","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/shop.winckelmann-gesellschaft.com\/mitglieder\/produkt\/roemische-gaerten-der-winckelmann-zeit\/","title":{"rendered":"R\u00f6mische G\u00e4rten der Winckelmann-Zeit."},"content":{"rendered":"<p>Als Winckelmann vor 250 Jahren in Rom eintraf, war der G\u00fcrtel der gro\u00dfen Garten- und Parkanlagen, der sich um die Hauptstadt des Kirchenstaates legte, bereits vollst\u00e4ndig entwickelt. Seit dem ausgehenden Mittelalter hatten sich die bedeutenden r\u00f6mischen Familien und Kardin\u00e4le Landsitze in unmittelbarer N\u00e4he zur Stadt errichtet, sogenannte &#8222;suburbane&#8220; Villen, die in erster Linie Erholungszwecken dienten. Dort verbrachten die Besitzer ihre Mu\u00dfestunden, die neben dem Genu\u00df der Natur vor allem durch Freizeitvergn\u00fcgungen wie Fest, Spiel und Jagd sowie durch Kunstinteressen und das Studium der Antike ausgef\u00fcllt wurden. Zu diesen Villen geh\u00f6ren G\u00e4rten und Parkanlagen. Die Gestaltung dieser G\u00e4rten, vor allem der Innenbereiche, folgte lange Zeit geometrischen Mustern<br \/>\nund Ornamenten. G\u00e4rten sind \u00e4u\u00dferst pflegebed\u00fcrftige Kunstwerke. Fehlt die Pflege \u00fcber Jahrzehnte konnte die ungez\u00fcgelte Natur leicht \u00fcberhand nehmen und die geometrisch gestalteten Gartenbereiche schnell \u00fcberwuchern. Die \u00dcberwindung der gestalteten k\u00fcnstlerischen Form durch die Natur hatte f\u00fcr die Zeitgenossen durchaus ihren poetischen Reiz. Besonders die englischen Touristen des sp\u00e4ten 17. und des 18. Jahrhunderts wu\u00dften diese Eigenschaften zu sch\u00e4tzen und konnten Anregungen f\u00fcr ihre &#8222;englischen&#8220; G\u00e4rten mit nach Hausenehmen. Auch die franz\u00f6sischen K\u00fcnstler<br \/>\ndes 18. Jahrhunderts wie Charles Natoire, Jean-Honor\u00e9 Fragonard und Hubert Robert erhielten von diesen verwilderten G\u00e4rten entscheidenden k\u00fcnstlerische Impulse.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verlag Franz Philipp Rutzen<br \/>\nRuhpolding und Mainz 2006<br \/>\n160 Seiten mit 175 Farb- und<br \/>\nSchwarzwei\u00dfabbildungen.<br \/>\nISBN 3-93-8646-17-9<br \/>\n35 Euro (f\u00fcr Mitglieder: 19 Euro)<\/p>\n","protected":false},"featured_media":184,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/shop.winckelmann-gesellschaft.com\/mitglieder\/wp-json\/wp\/v2\/product\/183"}],"collection":[{"href":"https:\/\/shop.winckelmann-gesellschaft.com\/mitglieder\/wp-json\/wp\/v2\/product"}],"about":[{"href":"https:\/\/shop.winckelmann-gesellschaft.com\/mitglieder\/wp-json\/wp\/v2\/types\/product"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.winckelmann-gesellschaft.com\/mitglieder\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=183"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.winckelmann-gesellschaft.com\/mitglieder\/wp-json\/wp\/v2\/media\/184"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/shop.winckelmann-gesellschaft.com\/mitglieder\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=183"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}